Sehen Sie scharf? Zusammenhang zwischen Maculadegeneration und Ernährung

Maculadegeneration ist eine Erkrankung des Auges bei der die Macula, eine sensible Zone der Retina, die für das zentrale Blickfeld und Detailsicht verantwortlich ist, zerstört wird; dabei kann das zentrale Sehen verloren gehen, während das periphere Sehen erhalten bleibt. Maculadegeneration tritt am häufigsten bei Personen über dem sechzigsten Lebensjahr auf, erste Anzeichen lassen sich manchmal schon früher erkennen. Selten manifestiert sich diese Erkrankung bei jungen Menschen oder sogar Kindern.

Unabhängig vom Alter des Patienten unterscheidet man zwei Arten der Maculadegeneration, die den Verlauf der Krankheit betreffen.

Auge

Die sogenannte „trockene“ Form schreitet für gewöhnlich langsam fort und verursacht ein verschwommenes Blickfeld und im fortgeschrittenen Stadium Verlust des zentralen Gesichtsfeldes.

Die „nasse“ Form tritt seltener auf, zeigt dafür aber schwerwiegendere Symptome, entwickelt sich schneller und zeichnet sich durch einen vollkommenen Verlust des zentralen Sehens aus. Zehn Prozent der Patienten die an der trockenen Form der Erkrankung leiden, entwickeln im Laufe der Zeit die nasse Form.

Wissenschaftler tappen leider sowohl über die Ursache dieser Erkrankung, als auch über ihre Heilung noch immer im Dunkeln. Zahlreiche Forschungsergebnisse sprechen aber dafür, dass UV- Licht, falsche Ernährung und Vererbung eine Rolle spielen. Eine Studie, die weltweit in medizinischen Kreisen grosse Beachtung fand, die „Age Related Eye Disease Study“, zeigte auf, dass hohe Dosierungen von bestimmten Nahrungsergänzungen die erste erfolgversprechende Behandlung von Maculadegeneration darstellen. Diese Nahrungsergänzungen reduzieren das Risiko des vollkommenen Verlustes des zentralen Blickfeldes zu einem Fünftel.

Diese speziell abgestimmten Nahrungsergänzungen – eine Kombination aus Zink und den Antioxidantien Vitamin C, Vitamin E und Betakarotin – können die frühen Stadien der Erkrankung nicht verlangsamen, aber das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung vom mittelschweren in das schwere Stadium um 19 Prozent senken. Da dazu Dosierungen verabreicht werden müssen, die weit über den normalerweise empfohlenen Mengen liegen, sind derartige Präparate nur in Apotheken erhältlich.

Da es bislang noch keine Heilung für diese Erkrankung gibt, sind vorbeugende Maßnahmen besonders wichtig und ausserdem leicht durchzuführen:

  • Regelmäßige Besuche bei ihrem Augenarzt können helfen frühe Symptome der Krankheit zu erkennen und erhöht damit die Chance, Blindheit zu verhindern, dramatisch.
  • Schützen sie sich mit geeigneten Sonnenbrillen gegen UV- A und UV- B Strahlen, da diese als auslösender Faktor für Maculadegeneration in Betracht gezogen werden.
  • Obwohl es keine nachhaltigen Beweise dafür gibt, dass Ernährung eine Rolle bei Maculadegeneration spielt, kann eine gesunde, vitaminreiche Ernährung den körperlichen Gesamtzustand verbessern und damit auch positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf zeigen. Paprika und Pfefferoni sind z.B. wichtige Lieferanten für die Vitamine A,C und E !!