Schmerzen und Verschleiß

Unsere Knie tragen uns durchs Leben, beugen und strecken sich millionenfach. Das Kniegelenk kann kurzfristig bis zu eineinhalb Tonnen Gewicht tragen. Doch das Knie ist auch anfälliger als andere Gelenke: Meniskusschaden, Bänderriss, Patellaspitzensyndrom, Knorpelschaden, Läuferknie und Arthrose sind die bedrohlichen Schlagworte dazu.

Das Kniegelenk

Das Kniegelenk ist relativ kompliziert aufgebaut, denn es ist kein reines Scharniergelenk, sondern lässt auch Drehbewegungen zu. Deshalb muss es auch durch verschiedene Bänder und Menisken stabilisiert werden. Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren erlaubt es uns, zu gehen, zu laufen, aber auch in die Hocke zu gehen und sich leicht im Knie zu drehen.

Überbelastung fürs Knie?

Die Belastung, die ein normaler, durchschnittlicher Mensch täglich hat, wirkt sich überhaupt nicht negativ auf das Kniegelenk aus. Der Mensch ist zur Bewegung geboren, Gehen und Laufen sind daher ganz natürlich. Probleme treten immer erst dann auf, wenn etwas Neues dazu kommt: Sportunfälle, Fehlstellungen, Übergewicht, sind Faktoren, die das natürliche Gleichgewicht stören.

Schwachstelle Knie - APOonline.at

Knieschmerzen – akut oder chronisch?

Bei Knieschmerzen kann man grob zwischen plötzlich aufgetretenen (z.B. bei sportlicher Betätigung oder nach einer "falschen Bewegung") und langsam zunehmenden Beschwerden unterscheiden, die vor allem im höheren Lebensalter auftreten. Starke Schmerzen und Schwellungen deuten meist auf eine Verletzung der Bänder hin. ewegungseinschränkungen z.B. nach längerem Sitzen und hörbare Geräusche bei der Bewegung hingegen lassen eher den Verdacht auf Abnützungserscheinungen zu.

Gelenksverschleiß

Fehlhaltungen der Beine aber auch Übergewicht können zu Gelenksverschleiß führen. Weitere Faktoren sind gravierende Sportunfälle wie Meniskus- oder Kreuzbandverletzungen. Oft läuft das Kniegelenk dann nämlich nicht mehr rund, sondern wird asymmetrisch belastet.

Knorpel- und Gelenksschutz

Nicht nur Leistungssportler sondern fast jeder Freizeitsportler klagt mit der Zeit über Gelenksschmerzen und Abnützungserscheinungen. Chondroitin und Glucosamin sind wesentliche Bausteine der Proteoglycane, die Wasser im Knorpelgewebe binden und damit die Bildung der Gelenkschmiere unterstützen. Normalerweise stellt der Körper genügend dieser Chondroprotektiva selbst her, um alltägliche Gelenks- und Knorpelreparaturen vorzunehmen. Wenn jedoch eine Verletzung vorhanden ist, kombiniert mit einem degenerativen Prozess, wie falsche Belastung oder häufiges Umknicken beim Laufen, genügt die normale Produktion der Chondroprotektiva nicht mehr, um den nötigen Ausgleich herbeizuführen. Zusätzlich nimmt die Produktion dieser wichtigen Schutzsubstanzen mit zunehmendem Alter auch noch ab. Eine rechtzeitige Substitution von Chondroitin und Glucosamin kann daher die Beweglichkeit der Gelenke bis ins hohe Alter erhalten und die Regeneration nach leichten Verletzungen unterstützen.

Antioxidantien - Gelenksschutz

Antioxidantien sind natürliche Radikalfänger, die freie Radikale, die bei der Alterung von Knorpel und Knochen entstehen und zur Schädigung von Gelenken beitragen, abfangen können. Antioxidantien können daher ebenfalls die Erhaltung der gesunden Knorpel und Gelenke unterstützen.